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Aktualisierung

Fahrzeugdecoder

RMX-Mtx189-D

 

für Minitrix Elektroloks

ES64F4: Br189

Digital und Analog

 

mit Schnittstelle mtc14

und Decoder Trix 66840

bzw. Decoder RMX997-C

 

für SX1, SX2 und DCC

 

Datenblatt

 


 

 


1        Allgemeines

Der Microcode RMX-Mtx189-D ist eine Verbesserung gegenüber dem Original-Microcode, mit dem

·         die Minitrix Elektroloks Digital: DB Br189 Artikelnr. 16893,

·         die Minitrix Elektroloks Digital: Br189 ERS Artikelnr. 16894, ERS / van Gogh Artikelnr. 16895 bzw.

·         der für Minitrix Elektroloks Analog: Br189 ES64F4 LOCON Artikelnr. 16891, ES64F4 HUSA Artikelnr. 16892 zu verwendende Nachrüstdecoder Trix 66840 bzw. rautenhaus digital Decoder RMX997-C

ausgeliefert wird.

Dieser Microcode ist für folgende Betriebsarten eingerichtet:

·        SX1            SelecTRIX 1            bisheriges Datenformat wie z.B. bei CC2000 etc.

·        SX2            SelecTRIX 2            erweitertes Datenformat

·        DCC                                           NMRA genormtes Verfahren

·        DC                                              Analogbetrieb mit Gleichstrom

Der Microcode wurde in folgenden Bereichen verbessert:

SX1-Programmierung:

Die Höchstgeschwindigkeit konnte nur von 1 bis 7 mit Sprüngen von ca. 40% eingestellt werden. Neu: Einstellungsmöglichkeit 0 bis 7. in Sprüngen von jeweils ca. 7% für Geschwindigkeitseinstellung im Bereich von ca. 140 bis ca. 220 km/h.

SX1-Betrieb nach SX1-Programmierung:

SX1-Betrieb wahlweise mit Funktionsadresse

SelecTRIX Parameter-Programmierung und DCC-Programmierung:

Einstellbare Schnellbremse / Nothalt

Anfahrverzögerung bis ca. 4 Sekunden einstellbar

Einstellungen für automatisierte Führerstandsbeleuchtung

Einstellungen für automatisiertes Fernlicht

SelecTRIX Parameter-Programmierung für SX2 und SX2 Betrieb:

Mehrfachtraktion mit Betriebsart SX2 mit 4-stelliger Verbundadresse

Automatisches Speichern der Spitzen- / Schlusslicht-Führerstandskonfiguration

Automatisches Speichern Fahrtrichtungsumkehr bei Mehrfachtraktion

Zuordnung aller Funktionstasten zu Verbund- oder „normaler“ Lokadresse

DCC CV Programmierung und DCC Betrieb:

Automatisches Speichern der Spitzen- / Schlusslicht-Führerstandskonfiguration

Zuordnung aller Funktionstasten zu Verbund- oder „normaler“ Lokadresse

Alle Betriebsarten (SX1, SX2 und DCC):

Rangieren: Funktionstaste für Rangieren mit Rangiergeschwindigkeit, verringerte Anfahr-/Bremszeit und, im Zusammenhang mit der Taste Licht, beidseitigem Rangierspitzenlicht.

Weicher Nothalt: Einstellbare Verzögerung bei Fahrtrichtungswechsel (Schnellbremse).

Schlusssignal: Das Schlusssignal kann mit einer separaten Funktionstaste unabhängig vom Spitzensignal eingeschaltet werden

Automatisierte Führerstandsbeleuchtung (Ab Vers. 12.021: auch bei Analogbetrieb)

Automatisiertes Fernlicht (Ab Vers. 12.021: auch bei Analogbetrieb)

Verzögertes Wiederbeschleunigen in Dioden-Halteabschnitten: Das Wiederbeschleunigen in Diodenhalteabschnitten kann durch einen neuen Parameter / CV verzögert werden, damit Trennstellen-Überbrückungen durch beleuchtete Wagen in einem Zug das Bremsen in Halteabschnitten nicht unterbrechen.

Fahrdynamik: Der Decoder hat eine einstellbaren Fahrdynamik. Normalerweise beschleunigt und bremst ein Decoder linear über alle Fahrstufen. Durch die linearen Beschleunigung ist der Geschwindigkeitszuwachs je Zeiteinheit in den höheren Fahrstufen je Fahrstufe größer als in den unteren Fahrstufen. Dabei müsste der Geschwindigkeitszuwachs mit zunehmender Geschwindigkeit abnehmen, da, je höher die Geschwindigkeit ist, desto weniger Energie steht für die Beschleunigung zur Verfügung bis zu dem Punkt, an dem die Lok mit ihrem Zug nicht mehr beschleunigen kann. Ähnliches gilt auch für das Abbremsen.

1.1       Allgemeine Funktionsübersicht

·        Wahlweiser Betrieb mit konventionellem Gleichstrom-Fahrgerät, Trix-SelecTRIX, Trix-Systems oder DCC.

·        Die Digital-Betriebsart wird durch die zuletzt verwendete Decoder-Programmierung festgelegt.

·        Betriebsarten

·        SX1 mit SX1-Standard-Programmierung

·        SX1 mit Parameterprogrammierung durch Eingabe einer Lokadresse 1 .. 111 in Parameter 003 und ggf. Anpassung der Parameter 004 und 007

·        SX2 über 4-stellige Lokadresse (Ident) Parameter 002 und 001

·        SX2 Betrieb mit 127 oder mit 31 Fahrregler-Fahrstufen

·        SX2 Betrieb Mehrfachtraktion mit Verbundadresse (Version 12)

·        DCC mit 14, 28, 128 Fahrstufen, kurzer / langer Adresse

·        DCC Mehrfachtraktion mit Verbundadresse

·        DC Analogbetrieb

·        Bremsstrecken in SX und DCC

·        Einstellbare Anfahrverzögerung bzw. Anfahrverzögerung bestimmt durch Soundgenerator

·        Einstellbarer weicher Nothalt

·        Einstellbare Rangierverzögerung

·        Einstellbarer Rangiergang

·        Automatische Führerstandsbeleuchtung, die nach Abfahrt abgeschaltet wird.

·        Automatisches Fernlicht, das erst nach Abfahrt ein- und beim Anhalten ausgeschaltet wird.

Die Kennungen des Decoders sind:

Herstellerkennung:                     53 = Rautenhaus Digital

Artikelkennung:                           135

Version:                                      12

Datumsschlüssel der Version:   124 (12.2014)

Produktionskennzeichen 1:        189 (= Br189 ES 64 F4)

2        Programmierung

Bedingt durch den immer häufigeren Einsatz von mehrsprachigen Zentraleinheiten (z.B. Uhlenbrock – Intellibox, Fleischmann – TwinCenter, GleisBOX von TRIX/Märklin) ist der Einsatz eines ebenfalls mehrsprachigen Decoders oft problematisch. Daher wurde bei diesem Decoder ein Verfahren gewählt, das einen absolut sicheren Betrieb gewährleistet:

Die zuletzt gewählte Programmiermethode (SX1, SX2 oder DCC) bestimmt das System, auf das dieser Decoder regagiert! . Es muss lediglich z.B. die Adresse einprogrammiert werden, damit steht auch das System fest. . Lesen der Decodereinstellungen, auch der Lokadressen, verändert die Betriebsart nicht.

Die Einstellwerte (SX1-Werte, SX2-Parameter und DCC-CV’s) werden in gemeinsamen Datensätzen abgespeichert und stehen allen Betriebsarten zur Verfügung. Ausnahme hiervon sind Betriebsarten-spezifische Werte, wie z.B. Lokadressen, oder die nicht kompatibel sind, wie z.B. die Einstellung der Höchstgeschwindigkeit bei SX1-Programmierung (Werte 1 bis 7) und die Höchstgeschwindigkeit der anderen Betriebsarten (Werte 1 bis 127).

3        Einstellmöglichkeiten für SelecTRIX-1 Betrieb

3.1       Programmierung unter SX–1

Standard-Werte: Standardeinstellung 89-142

Adresse

0 ... 111

(89)

 

Halteabschnitte

1 oder 2

(1)

 

Höchstgeschwindigkeit

1 .. 7

(1)

 

Der Wert 1 entspr. ca. 140 km/h

 

 

 

Der Wert 6 entspr. ca. 220 km/h

 

 

 

Beschleunigung

1 .. 7

(4)

 

Impulsbreite

1 .. 4

(2)

(= cv 049 / par 053)

Erweiterte Einstellungen: Standardeinstellung 00-423

Vertauschungen (Gleis, Licht, Motor)

(nicht Verändern, da Decoder ab Werk richtig eingebaut ist!)

0 .. 7

(4)

(= cv 051 / par 03x)

Aktivierungen:

1 .. 7

(2)

 

 

            Nothalt

 

 

mit

ohne

 

            Funktionsadresse (Lokadr. +1)

 

 

 

 

 

                        ohne Funktionsadresse:

                        Taste Horn als F1

 

 

1 / 3

4 / 6

 

                        immer eingeschaltet

 

 

2

5

 

                        ohne Funktionsadresse:

                        Taste Licht als F1,

                        Taste Horn als F2

 

 

 

7

 

Regelvariante

1 .. 4

(3)

(= cv 050 / par 052)

Bei den erweiterten Einstellungen kann die Benutzung einer Adresse für Zusatzfunktionen (= Lokadresse +1) festgelegt werden: entweder immer oder nie. Ist die Adresse für Zusatzfunktionen inaktiv, wird entweder die Taste Horn als F1 oder die Taste Licht zusätzlich als F1 und die Taste Horn als F2 an die Soundfunktionen weitergegeben. Ist die Adresse für Zusatzfunktionen aktiv, wird die Taste Horn als F9 weitergegeben.

Für den Betrieb ohne Funktionsadresse können mit einem neuen Verfahren unter SX1 die Tasten Licht und Horn auf andere Funktionstasten umgeleitet werden.

Bitte beachten: Die Anfahr-/Bremsverzögerung ist immer eingeschaltet, sowohl in Bremsabschnitten, als auch bei Steuerung über den Fahrregler.

3.2       Funktionen im SelecTRIX-1 Betrieb nach SX1-Programmierung

 

Betrieb mit

Funktionsadresse

(Standard)

Betrieb ohne Funktionsadresse

Aktivierungen:

1, 3, 4, 6

7

Licht

Taste Licht

Taste Licht

Taste Licht

-

Taste 1

-

Taste Licht

-

Taste 2

-

Taste Horn

-

Taste 3

-

-

Rangiergang

Taste 4

-

-

Schlusssignal

Taste 5

Taste Horn

-

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand II aus

Taste 6

-

-

Führerstandsbeleuchtung **

Taste 7

Taste Licht

Taste Licht

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand I aus

Taste 8

-

-

-

Taste 9 / Horn

-

-

** Die Führerstandsbeleuchtung wird bei Zugfahrt nach Abfahrt abgeschaltet und erst wieder bei Stillstand eingeschaltet. Sie wird nur in Verbindung mit dem Spitzenlicht eingeschaltet.

Ist keine Taste für vom Spitzensignal unabhängiges Einschalten des Schlusssignals zugeordnet, wird das Schlusssignal immer angezeigt, es sei denn, der rückwärtige Führerstand ist mit der entspr. Taste Spitzen- / Schlusssignal Führerstand I oder II aus abgeschaltet.

Das Fernlicht wird, sofern dieser Funktion keine Taste zugeordnet ist, automatisch nach Abfahrt ein- und kurz vor Stillstand wieder ausgeschaltet. Ist eine Taste zugeordnet, wird das Fernlicht nur eingeschaltet, wenn diese Taste aktiviert ist. Diese Taste kann auch als Abblendfunktion eingerichtet werden.

Durch SX1 Remapping der Taste Horn bzw. der Taste Licht (zusätzlich) können diesen beiden Tasten bei Betrieb ohne Funktionsadresse und Aktivierungen 1, 3, 4, 6 andere Funktionen zugeordnet werden.

3.3       Parameter-Programmierung für SX1-Betrieb

4-stellige Lokadresse (Ident)

0000 .. 9999

(1189)

SX1 – Adresse: SX1-Betrieb: 1 .. 111 erforderlich

0/1 .. 111/112

(112)

SX1 – Zusatzfunktionsadresse 1

0 .. 111

(1)

Wirkungsweise Funktionsadresse:

            0 / 2 = Relative Funktionsadresse,

            1 / 3 = Absolute Funktionsadresse

            siehe auch: Funktionen im SelecTRIX-1 Betrieb

0 .. 3

(0)

Beschleunigungszeit

0 .. 255

(16)

Bremszeit

0 .. 255

(12)

Höchstgeschwindigkeit

1 .. 127

(70)

Der Wert 70 entspricht ca. 140 Km/h

 

 

Der Wert 95 entspricht ca. 220 Km/h

 

 

Anfahrverzögerung von FSt ‘0‘ auf FSt ‘1‘

0 .. 255

(0)

Halteabschnitte 1- bzw. 2-teilig

0 .. 1

(0)

Kennlinie

0 .. 7

(5)

Regelvariante

0 .. 3

(2)

Impulsbreite

0 .. 3

(1)

Durch eine Programmierung unter SX2 mit Einstellung einer SX1 Adresse (01 .. 111) in Parameter 003 können alle Einstellmöglichkeiten von SX2 ausgenutzt werden, wie z.B.:

Beschleunigung von Stillstand bis Höchstgeschwindigkeit bis zu 4 Minuten

Freie Wahl der Funktionsadresse

Durch Rückstellung der SX1 – Adresse in Parameter 3 auf 112 „horcht“ der Decoder nur mehr auf die Identadresse (= Betrieb mit SX2).

Für Parameter-Nummern: siehe Parameter-Programmierung SX2.

3.4       Funktionen im SelecTRIX-1 Betrieb nach Parameter-Programmierung

 

Betrieb mit

Funktionsadresse

Betrieb ohne

Funktionsadresse

Wirkungsweise Funktionsadresse

0 oder 1:

F-Adresse immer aktiv

2 oder 3:

0 oder 1:

mit SX1 Remapping

2 oder 3:

Licht

Taste Licht

Taste Licht

Taste Licht ^

Taste Licht

-

Taste 1

Taste Horn

-

Taste Licht

-

Taste 2

-

-

Taste Horn

-

Taste 3

-

-

-

Rangiergang

Taste 4

-

-

-

Schlusssignal

Taste 5

-

Taste Horn ^

-

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand II aus

Taste 6

-

-

-

Führerstandsbeleuchtung **

Taste 7

Taste Licht

Taste Licht

Taste Licht

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand I aus

Taste 8

-

-

-

-

Taste 9 / Horn

-

-

-

-

Taste 10 .. 16

-

-

-

Fernlicht

Automatisch

 

 

 

Bei Betrieb mit einer zweiten Funktionsadresse stehen über diese die Funktionstasten F9 bis F16 zur Verfügung.

** Die Führerstandsbeleuchtung wird bei Zugfahrt nach Abfahrt abgeschaltet und erst wieder bei Stillstand eingeschaltet. Sie wird nur in Verbindung mit dem Spitzenlicht eingeschaltet.

Ist keine Taste für vom Spitzensignal unabhängiges Einschalten des Schlusssignals zugeordnet, wird das Schlusssignal immer angezeigt, es sei denn, der rückwärtige Führerstand ist mit der entspr. Taste Spitzen- / Schlusssignal Führerstand I oder II aus abgeschaltet.

Das Fernlicht wird, sofern dieser Funktion keine Taste zugeordnet ist, automatisch nach Abfahrt ein- und kurz vor Stillstand wieder ausgeschaltet. Ist eine Taste zugeordnet, wird das Fernlicht nur eingeschaltet, wenn diese Taste aktiviert ist. Diese Taste kann auch als Abblendfunktion eingerichtet werden.

^ Durch SX1 Remapping der Taste Horn bzw. der Taste Licht (zusätzlich) können diesen beiden Tasten bei Betrieb ohne Funktionsadresse andere Funktionen zugeordnet werden.

4        Einstellmöglichkeiten für SelecTRIX–2 Betrieb und DCC Betrieb

4.1       Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten mit SX Parameterprogrammierung

4-stellige Lokadresse (Ident)

SX2-Betrieb: muss ungleich 0000 sein

0000 .. 9999

(1189)

SX1 – Adresse:

Für SX2-Betrieb mit 127 Fahrstufen: 112

Für SX2-Betrieb mit 31 Fahrstufen: 000

0/1 .. 111/112

(112)

Beschleunigungszeit

0 .. 255

(16)

Bremszeit

0 .. 255

(12)

Höchstgeschwindigkeit

1 .. 127

(70)

Der Wert 70 entspricht ca. 140 Km/h

 

 

Der Wert 95 entspricht ca. 220 Km/h

 

 

Anfahrverzögerung von FSt ‘0‘ auf FSt ‘1‘

0 .. 255

(0)

Halteabschnitte 1- bzw. 2-teilig

0 .. 1

(0)

Kennlinie

0 .. 7

(5)

Regelvariante

0 .. 3

(2)

Impulsbreite

0 .. 3

(1)

4.2       Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten mit DCC CV Programmierung

kurze Adresse

0 .. 127

(89)

lange Adresse

01 .. 9999

(1189)

Vmin (Mindest-Dauerfahrstufe 14/18 Fst.)

0 .. 15

(2)

Anfahrbeschleunigung

0 .. 255

(16)

Bremsverzögerung

0 .. 255

(12)

Höchstgeschwindigkeit

1 .. 127

(70)

Der Wert 70 entspricht ca. 140 Km/h

 

 

Der Wert 95 entspricht ca. 220 Km/h

 

 

Impulsbreite

0 .. 3

(1)

Regelvariante

0 .. 3

(2)

Kennlinie

0 .. 7

(5)

Anfahrverzögerung FST‘0‘ ® FSt‘1‘

0 .. 255

(0)

4.3       Funktionen im Betrieb mit SelecTRIX-2 und DCC (Standardeinstellung)

Licht

Taste Licht

-

Taste 1

-

Taste 2

-

Taste 3

Rangiergang

Taste 4

Schlusssignal

Taste 5

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand II aus

Taste 6

Führerstandsbeleuchtung **

Taste 7

Spitzen-/Schlusssignal Führerstand I aus

Taste 8

-

Taste 9 .. 16

Fernlicht

Automatisch

** Die Führerstandsbeleuchtung wird bei Zugfahrt nach Abfahrt abgeschaltet und erst wieder bei Stillstand eingeschaltet. Sie wird nur in Verbindung mit dem Spitzenlicht eingeschaltet.

Ist keine Taste für vom Spitzensignal unabhängiges Einschalten des Schlusssignals zugeordnet, wird das Schlusssignal immer angezeigt, es sei denn, der rückwärtige Führerstand ist mit der entspr. Taste Spitzen- / Schlusssignal Führerstand I oder II aus abgeschaltet.

Das Fernlicht wird, sofern dieser Funktion keine Taste zugeordnet ist, automatisch nach Abfahrt ein- und kurz vor Stillstand wieder ausgeschaltet. Ist eine Taste zugeordnet, wird das Fernlicht nur eingeschaltet, wenn diese Taste aktiviert ist. Diese Taste kann auch als Abblendfunktion eingerichtet werden.

5        SX Parameter-Programmierung und DCC CV Programmierung

5.1       Übersicht SX Parameter und DCC CV’s

par 00x

CV’s

Loknummern:

 

 

par 001

-

4-stellige Lokadresse, 10’er / 1‘er Stellen

00 .. 99

(89)

par 002

-

4-stellige Lokadresse, 1000 / 100‘er Stelle

00 .. 99

(11)

par 003

-

SX1 – Adresse

00/01..111/112

(112)

par 004

-

SX1 – Zusatzfunktionsadresse 1

00 .. 111

(1)

par 005

-

SX1 – Zusatzfunktionsadresse 2

00 .. 111

(0)

par 006

-

Loknummernausgabe (immer 1)

1

(1)

par 007

-

Wirkungsweise Funktionsadresse

0 .. 3

(0)

par 008

-

Verbundadresse, 10’er / 1‘er Stellen

00 .. 99

(0)

par 009

-

Verbundadresse, 1000 / 100‘er Stelle

00 .. 99

(0)

 

 

Beim Schreiben der 4-stelligen Lokadresse wird die Verbundadresse gelöscht.

-

cv 001

Kurze Lokadresse

0 .. 127

(89)

-

cv 017

Lange Lokadresse, oberes Byte

192 .. 231

(196)

-

cv 018

Lange Lokadresse, unteres Byte

0 .. 255

(165)

 

 

Werkseinstellung für Lange Lokadresse (cv 017 und cv 018) ist 1189

 

 

-

cv 019

Verbundadresse

0 .. 127

(0)

 

 

Bei Schreiben Kurze oder Lange Lokadresse wird cv 019 (Verbundadresse) gelöscht.

 

par 01x

CV’s

Lokcharakeristik:

 

 

-

cv 002

Mindestdauerfahrstufe (bei 14/28 Fst.)

0 .. 15

(2)

par 011

cv 003

Beschleunigungszeit

0 .. 255

(16)

par 012

cv 004

Bremszeit

0 .. 255

(12)

par 013

cv 005

Höchstgeschwindigkeit

1 .. 127

(70)

 

 

Der Wert 70 entspricht ca. 140 Km/h

 

 

 

 

Der Wert 95 entspricht ca. 220 Km/h

 

 

par 014

cv 057

Anfahrspannung

0 .. 15

(0)

par 015

cv 064

Bremszeit bei Nothalt

1 .. 255

(3)

par 016

cv 063

Anfahrverzögerung von FSt ‘0‘ auf FSt ‘1‘

0 .. 255

(0)

par 017

cv 060

Geschwindigkeit Analogbetrieb

0 .. 127

(78)

 

 

Der Wert 78 entspricht ca. 140 Km/h

 

 

 

 

Der Wert 127 entspricht ca. 210 Km/h

 

 

par 018

cv 061

Rangiergeschwindigkeit

0 .. 127

(40)

 

 

Der Wert 40 entspricht ca. 70 Km/h

 

 

 

 

Wert 0: Rangiergeschwindigkeit = Höchstgeschwindigkeit

par 019

cv 062

Rangier-Beschleunigungs- / Bremszeit:

Rangiergang und –verzögerung (nicht bei SX2 mit 127 Fahrstufen bzw. DCC mit 126 Fahrstufen):

0 .. 15

 

16 .. 31

 

 

(22)

 

par 02x

CV’s

Streckencharakteristik:

 

 

par 021

cv 058

Halteabschnitte 1- bzw. 2-teilig

0 .. 1

(0)

par 022

cv 122

Kriechgeschwindigkeit in 2-tlg Halteabschnitten

0 .. 127

(0)

par 023

cv 123

Bremszeit in Halteabschnitten

0 .. 255

(0)

par 024

cv 124

Zeit Beschleunigungs-Verzögerung in Halteabschnitten

0 .. 127

(0)

 

par 03x

CV’s

Verdrahtung:

 

 

par 031

---------

Vertauschung Gleisanschlüsse

0 / 1

(0)

par 032

=cv051

Vertauschung Motoranschlüsse

0 / 1

(0)

par 033

---------

Vertauschung Lichtanschlüsse

0 / 1

(0)

par 03x

cv 051

Vertauschen der Anschlüsse

0 .. 7

(0)

 

par 04x

CV’s

Systemeinstellungen:

 

 

par 041

-

Systemeinstellung (erfolgt automatisch)

1 = SX1-Betrieb

2 = DCC

4 = wenn par 003 = 112: SX2-Betrieb

wenn par 003 = 000: SX2-Betrieb mit 31 Fst

wenn par 003 = 1 .. 111: SX1-Betrieb

1/2/4

(1)

par 046

cv 013

Analog Modus F1-F8

0 .. 255

(64)

 

 

Bit 0 (Wert 1): F1

 

 

 

 

Bit 1 (Wert 2): F2

 

 

 

 

Bit 2 (Wert 4): F3

 

 

 

 

Bit 3 (Wert 8): F4

 

 

 

 

Bit 4 (Wert 16): F5

 

 

 

 

Bit 5 (Wert 32): F6

 

 

 

 

Bit 6 (Wert 64): F7 (= Führerstandsbeleuchtung]

 

[+64]

 

 

Bit 7 (Wert 128): F8

 

 

par 047

cv 014

Analog Modus Lv, Lr, F9-F12

0 .. 63

(3)

 

 

Bit 0 (Wert 1): Lv

 

[+1]

 

 

Bit 1 (Wert 2): Lr

 

[+2]

 

 

Bit 2 (Wert 4): F9

 

 

 

 

Bit 3 (Wert 8): F10

 

 

 

 

Bit 4 (Wert 16): F11

 

 

 

 

Bit 5 (Wert 32): F12

 

 

Par 048

cv 021

Modus Mehrfachtraktion F1-F8

0 .. 255

(88)

 

 

Bit 0 (Wert 1): F1

 

 

 

 

Bit 1 (Wert 2): F2

 

 

 

 

Bit 2 (Wert 4): F3

 

 

 

 

Bit 3 (Wert 8): F4 (= Rangiergang)

 

[+8]

 

 

Bit 4 (Wert 16): F5 (= Schlusssignal)

 

[+16]

 

 

Bit 5 (Wert 32): F6

 

 

 

 

Bit 6 (Wert 64): F7 (= Führerstandsbeleuchtung]

 

[+64]

 

 

Bit 7 (Wert 128): F8

 

 

Par 049

cv 022

Modus Mehrfachtraktion Lv, Lr, F9-F12, F13-20, F21-28

0 .. 255

(3)

 

 

Bit 0 (Wert 1): Lv

 

[+1]

 

 

Bit 1 (Wert 2): Lr

 

[+2]

 

 

Bit 2 (Wert 4): F9

 

 

 

 

Bit 3 (Wert 8): F10

 

 

 

 

Bit 4 (Wert 16): F11

 

 

 

 

Bit 5 (Wert 32): F12

 

 

 

 

Bit 6 (Wert 64): SX2: F13 bis F16 / DCC: F13 bis F20

 

 

 

 

Bit 7 (Wert 128): DCC: F21 bis F28

 

 

-

cv 027

Einstellungen Bremsbetrieb

0/16/32/48

(16)

 

 

Bit 4 (Wert 16): Bremsen mit gegenpoliger Gleichspannung

 

 

 

Bit 5 (Wert 32): Bremsen mit gleichpoliger Gleichspannung

 

-

cv 029

Einstellungen

0 .. 255

(6)

Par 045

 

Bit 0 (Wert 1): Fahrtrichtungsumkehr

 

 

 

 

Bit 1 (Wert 2): 28 bzw. 128 Fahrstufen

 

[+2]

 

 

Bit 2 (Wert 4): autom. Umschaltung analog

 

[+4]

 

 

Bit 5 (Wert 32): Lange Adresse verwenden

 

 

 

 

Bei Schreiben Kurze Lokadresse (CV 001) wird Bit 5 (Wert 32: Lange Adresse verwenden) gelöscht.

Bei Schreiben Lange Lokadresse (CV 017 und/oder 018) wird Bit 5 (Wert 32: Lange Adresse verwenden) gesetzt.

 

par 05x

CV’s

Motormanagement:

 

 

par 051

cv 048

Kennlinie (linear bis durchhängend)

0 .. 7

(5)

par 052

cv 050

Regelvariante

0 .. 3

(2)

par 053

cv 049

Impulsbreite

0 .. 3

(1)

par 054

cv 009

Motor PWM Frequenz

0 .. 3

(0)

par 055

cv 095

Justierung Geschwindigkeit Rückwärts (ab Vers. 12.007)

0 .. 255

(128)

 

 

Rückwärts langsamer einstellen

1 .. 127

 

 

 

Rückwärts = Vorwärts

0 oder 128

 

 

 

Rückwärts schneller einstellen

129 .. 255

 

par 056

cv 056

Motorregelungswerte für Regelvariante 1

0 .. 255

(96)

par 059

cv 059

Zeitlimit für Weiterfahrt mit gleicher Geschwindigkeit bei Stromunterbrechung

0 .. 127

(15) = ca. 0,2 Sek

 

par 06x

CV’s

Funktionszuordnungen:

 

 

par 069

cv 041

Rangiertaste

0 .. 16

(4)

par 071

cv 043

Spitzen-/Schlusssignal Fst I aus (nur Fst II an)

0 .. 16 / 31

 

 

 

Spitzen-/Schlusssignal immer aus

0

 

 

 

Taste F1 .. F16

1 .. 16

(8)

 

 

Spitzen-/Schlusssignal immer an

31

 

par 072

cv 044

Spitzen-/Schlusssignal Fst II aus (nur Fst I an)

0 .. 16 / 31

 

 

 

Spitzen-/Schlusssignal immer aus

0

 

 

 

Taste F1 .. F16

1 .. 16

(6)

 

 

Spitzen-/Schlusssignal immer an

31

 

par 073

cv 045

Führerstandsbeleuchtung

0 .. 16 / 31

 

 

 

Taste Licht

0

 

 

 

Taste F1 .. F16

1 .. 16

(7)

 

 

Führerstandsautomatik aus

31

 

par 074

cv 046

Fernlicht

0 .. 16 / 33 .. 48

 

 

 

Fernlicht automatisch:

0

(0)

 

 

Fernlicht aktivieren mit Taste F1 .. F16

1 .. 16

 

 

 

Fernlicht automatisch, Abblenden mit Taste F1..F16

33 .. 48

 

par 076

cv 113

Schlusssignal

0 .. 16 / 33 .. 48

 

 

 

Taste Licht

0

 

 

 

Taste F1 .. F16

1 .. 16

(5)

 

 

Taste F1 .. F16

Wenn Spitzen-/Schlusssignal Abschaltung aktiv, ist das Schlusssignal rückwärtig immer an.

33 .. 48

 

 

par 08x

CV’s

Einstellungen:

 

 

par 081

cv 052

Helligkeit Spitzenlicht

0 .. 31

(31)

par 083

cv 054

Helligkeit Schlusslicht

0 .. 31

(31)

par 089

cv 121

Konfiguration Spitzen-/Schlusslicht

0 .. 3

(0)

 

 

Bit 0 (Wert 1): Abschalten Führerstand I

 

 

 

 

Bit 1 (Wert 2): Abschalten Führerstand 2

 

 

 

par 09x

CV’s

Sonderfunktionen:

 

 

par 091

cv 127

SX1-Betrieb ohne F-Adresse: Remapping Taste Horn

0 .. 16

(5)

par 092

cv 128

SX1-Betrieb ohne F-Adresse: Remapping Taste Licht

0 .. 16

(0)

par 093

cv 129

Fahrdynamik

 

 

 

 

0 : Ohne Fahrdynamik

0

 

 

 

1 .. 3: Leichte, mittlere, starke Fahrdynamik

1 .. 3

(1)

par 096

cv 096

Motorsicherung

0 .. 3

(2)

 

 

Energie-Sparmodus einschalten (ab Vers. 12.007)

4 .. 7

 

par 097

cv 097

Anfahrspannung Analog

0 .. 15

(0)

par 098

cv 098

Betriebsmodus

0 / 1

 

 

 

Anlagenbetrieb:

0

(0)

 

 

Vitrinenmodus (Motor wird nicht angesteuert)

1

 

 

par 10x

CV’s

Kennzeichnungen:

 

par 101

cv 008

Herstellerkennung, nur lesen

53

 

 

SX2: Schreiben mit Wert 101: Rücksetzen des Decoders auf Werkseinstellung

DCC: Schreiben mit Wert 8: Rücksetzen des Decoders auf Werkseinstellung

par 102

-

Artikelnummer, nur lesen

135

par 103

cv 007

Versionsnummer, nur lesen

12

par 104

-

Herstelldatum (Monat/Jahr), nur lesen

x

par 105

-

Revisionsnummer, nur lesen

x

par 106

-

Revisionsdatum(Monat/Jahr), nur lesen

x

par 107

-

Produktionskennung 1, nur lesen

189

par 108

-

Produktionskennung 2, nur lesen

x

 

par 12x 

CV’s

Loknamen:

 

par 120

... 139

-

 Loknamen (20 Zeichen)

Br189

Der Inhalt der Parameter 120 ff (Loknamen) wird bei einem Decoder-Reset nicht verändert.

5.2       Hauptgleis-Programmierung SX2 und DCC

Die Hauptgleis-Programmierung (PoM - Programming on the main) gestattet es, während des laufenden Betriebes alle Parameter und CV’s bis auf die Lokadressen und bei SX2 den Loknamen (par 120ff) zu programmieren. Die Hauptgleis-Programmierung kann vorteilhaft sein bei der Optimierung der Fahreigenschaften, da man die Unterschiede sofort erkennt.


6        Hinweise

6.1       Interne Fahrstufen relativ zu Fahrregler-Fahrstufen

SelecTRIX-1: Das SX-1 Protokoll hat 31 Fahrstufen. Intern hat der Decoder jedoch 127 Fahrstufen, z.B. entspricht die SelecTRIX-1 Fahrstufe 4 der internen Fahrstufe 16 und die SelecTRIX-1 Fahrstufe 10 der internen Fahrstufe 20. Beim Beschleunigen und beim Bremsen durchläuft der Decoder alle dazwischen liegenden internen Fahrstufen. Von SelecTRIX-1 Fahrstufe 4 bis 10 durchläuft der Decoder die internen Fahrstufen 16, 17, 18 usw. bis zu 39 gefolgt von Fahrstufe 40 jeweils mit der für eine interne Fahrstufe berechneten Massensimulation. Selbst beim Aufschalten des Fahrreglers von einer SelecTRIX-1 Fahrstufe zur nächsten werden die internen Zwischenfahrstufen mit Massensimulation durchlaufen. Je größer hierbei die Massensimulation ist, desto weicher fährt das Fahrzeug. Bei sehr kleiner Massensimulation sind die Fahrstufensprünge sichtbar, bei entsprechend größeren Massensimulation sind die Fahrstufensprünge nicht mehr wahrnehmbar.

SelecTRIX-2: Der Decoder unterstützt bei SX2-Betrieb normalerweise 127 Fahrregler-Fahrstufen, die direkt als interne Fahrstufen verwendet werden (Parameter 003 = 112). Dieser Decoder unterstützt, ab Version 15, auch eine Variante des SX2-Betriebes, mit der nur 31 Fahrstufen des Fahrreglers ausgenutzt werden (Parameter 003 = 000).  Die 31 Fahrregler-Fahrstufen werden hierbei, analog zu SelecTRIX-1 Betrieb, in die internen 127 Fahrstufen umgesetzt.

Beim Beschleunigen und beim Bremsen durchläuft der Decoder immer alle dazwischen liegenden Fahrstufen. Je größer die Massensimulation ist, desto weicher fährt das Fahrzeug.

DCC: Der Decoder unterstützt bei DCC-Betrieb 14, 28 und 128 Fahrstufen. Intern hat der Decoder jedoch 127 Fahrstufen, z.B. entspricht bei DCC 28 Fahrstufen die DCC Fahrstufe 5 der internen Fahrstufe 20 und die Fahrstufe 15 der internen Fahrstufe 65. Beim Beschleunigen und beim Bremsen durchläuft der Decoder alle dazwischen liegenden internen Fahrstufen. Von DCC Fahrstufe 5 bis 15 (bei Betrieb mit 28 Fahrstufen) durchläuft der Decoder die internen Fahrstufen 20, 21, 22 usw. bis zu 64 gefolgt von Fahrstufe 65 jeweils mit der für eine interne Fahrstufe berechneten Massensimulation. Selbst beim Aufschalten des Fahrreglers von einer DCC Fahrstufe zur nächsten werden die internen Zwischenfahrstufen mit Massensimulation durchlaufen. Je größer hierbei die Massensimulation ist, desto weicher fährt das Fahrzeug. Bei sehr kleiner Massensimulation sind die Fahrstufensprünge sichtbar, bei entsprechend größerer Massensimulation sind die Fahrstufensprünge nicht mehr wahrnehmbar.

Für den Betrieb mit 14 bzw. 28 DCC-Fahrstufen kann eine Mindestgeschwindigkeit festgelegt werden. Das ist die kleinste interne Dauer-Fahrstufe, die bei DCC-Fahrstufe 1 eingenommen wird (Standardeinstellung 2). Beim Beschleunigen aus dem Stillstand wird auch hier über die interne Fahrstufe 1 bis zu dieser Mindestgeschwindigkeit mit Massensimulation hochgeschaltet; entsprechend auch beim Bremsen.

6.2       Dioden Bremsbetrieb

Der Decoder kennt in allen Betriebsarten einen Bremsbetrieb über einfache Dioden. Hierzu wird die in Fahrtrichtung gesehene rechte Schiene über eine Diode mit der Anode oder die linke Schiene mit der Kathode an die Digitalspannung angeschlossen. Zur Weiterfahrt kann diese Diode über einen Schalter (z.B. im Signal bei Stellung Fahrt frei) überbrückt werden. In der Gegenrichtung wird das Fahrzeug nicht gebremst, d.h. das Fahrzeug fährt durch diesen Signalhalteabschnitt durch. Durch Parameter 021 bzw. CV 59 kann hierfür festgelegt werden, ob die Signalhalteabschnitte der Anlage einteilig oder zweiteilig ausgeführt sind (bei zweiteiligen Halteabschnitten fährt das Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit durch den Bremsabschnitt bis zum stromlosen Halteabschnitt).

Kriechgeschwindigkeit in 2-teiligen Halteabschnitten: Über Parameter 022 / CV 122 kann die Kriechgeschwindigkeit bis zum stromlosen Abschnitt in 2-teiligen Halteabschnitten eingestellt werden.

Bremszeit in Halteabschnitten: Mit Parameter 023 / CV  123 kann, abweichend zur regulären Bremszeit in Parameter 012 / CV04, die Bremszeit in Halteabschnitten festgelegt werden.

Verzögertes Wiederbeschleunigen: Über Parameter 024 / CV 124) kann die Zeit eingestellt werden, mit der das Wiederbeschleunigen in Halteabschnitten verzögert werden kann. Hierdurch können Überbrückungen durch Wagen mit Stromabnahmeschleifer, die beim Überfahren der Trennstelle zum Bremsabschnitt diese überbrücken und somit ein erneutes Beschleunigen der Lok verursachen, ausgefiltert werden.

6.3       DCC Bremsbetrieb

DCC Bremsbetrieb mit Gleichspannung: Ist die automatische Umschaltung auf Analogbetrieb (CV 29 Bit 2 – Wert 4) ausgeschaltet, kann mit Gleichspannung z.B. bei Halt zeigendem Signal automatisch gebremst werden und in der Gegenrichtung am Signal vorbeigefahren werden. Hierbei kann mit der CV 27 festgelegt werden, ob mit gegenpoliger Gleichspannung oder mit gleichpoliger Gleichspannung gebremst werden soll. Ist keines der beiden dafür zuständigen Bits eingeschaltet, wird in solchen Abschnitten nicht gebremst. Sind beide Bits eingeschaltet, wird in jeder Richtung das Fahrzeug gebremst.

DCC Bremsbetrieb mit einfachen Dioden: Ist bei Betrieb mit DCC die automatische Umschaltung auf Analogbetrieb (CV 29 Bit 2 – Wert 4) eingeschaltet, kann mit einer einfachen, schnellen Diode (Schottky-Diode) ein Signalhalt, wie bei Selectrix, eingeleitet werden.

6.4       Funktionstasten

Taste Licht: Diese Taste schaltet das Spitzen- und ggf. das Schlusssignal ein.

Taste Fernlicht: Diese Taste aktiviert das Fernlicht. Ist dieser Funktion keine Taste zugeordnet, ist das Fernlicht immer aktiviert. Das Fernlicht wird dabei ab ca. 40 km/h eingeschaltet und beim Abbremsen bei ca. 20 km/h wieder ausgeschaltet. Ist dieser Funktion eine Taste zugeordnet, schaltet diese das Fernlicht auch im Stillstand bzw. bei Geschwindigkeit unter 40 km/h ein. Wird diese Taste mit einem Wert plus 32 (z.b. Für F-Taste 3: 32 + 3 = 35) eingegeben, wird das Fernlicht automatisch ein- bzw. ausgeschaltet. Die eingetragene Funktionstaste wirkt dann als Abblendtaste. Bei Rangieren ist das Fernlicht immer deaktiviert.

Taste Schlusssignal: Diese Taste schaltet das Schlusssignal unabhängig vom Spitzenlicht ein. Damit kann man z.B. bei Tag eine Lokleerfahrt nur mit dem Schlusssignal ohne Spitzenlicht vornehmen. Außerdem kann man bei Zugfahrt mit Spitzensignal das Schlusssignal der Lok ausgeschaltet lassen. Ist dieser Funktion keine Funktionstaste zugeordnet, kann das Schlusssignal zugseitig durch die Funktion führerstandsabhängiges Abschalten des Spitzen-/Schlusssignals  ausgeschaltet werden.

Hat die Taste Schlusssignal einen Wert 32+Nummer der Funktionstaste (z.B.: 32+5=37) wird das Schlusssignal normal über diese Funktionstaste eingeschaltet. Ist diese Taste jedoch nicht eingeschaltet und ist das Spitzen-/Schlusssignal an einem der beiden Führerstände durch die entspr. Taste ausgeschaltet und ist dieser Führerstand in Fahrtrichtung vorwärts, wird am in Fahrtrichtung hinteren Führerstand das rote Schlusssignal, wenn die Taste Licht eingeschaltet ist, ebenfalls eingeschaltet.

Taste Führerstandsbeleuchtung: Diese Taste aktiviert die Führerstandsbeleuchtung am in Fahrtrichtung vorne befindlichen Führerstand. Sie wird im Stillstand eingeschaltet und nach Abfahrt automatisch ausgeschaltet. Beim Rangieren ist allerdings die Führerstandsbeleuchtung in beiden Führerständen eingeschaltet. Die Beleuchtung des Führerstandes arbeitet nur, wenn die Spitzenbeleuchtung eingeschaltet ist. Sie wird nach Abfahrt automatisch ausgeschaltet und bei Stillstand wieder eingeschaltet. Ist keine Taste zugeordnet, ist die Führerstandsbeleuchtung mit der Taste Licht gekoppelt.

Taste Rangiergang: Diese Taste schaltet die Rangierfunktion ein. Hierbei wird bei Betrieb mit SX1, SX2 mit 31 Fahrstufen bzw. DCC mit 28 Fahrstufen und bei entsprechender Einstellung der Rangierverzögerung die internen Fahrstufen halbiert. Hierdurch kann sehr feinfühlig rangiert werden. Ist die Taste Licht Ein, zeigt das Fahrzeug beidseitig das weiße Rangierspitzensignal.

Taste Spitzen-/Schlusssignal Führerstand I aus: Diese Taste schaltet das Spitzen-/Schlusssignal am Führerstand I aus. Ist der Wert für die Funktionstaste 0, ist das Spitzen-/Schlusssignal an diesem Führerstand, wie auch die Führerstandsbeleuchtung, immer aus. Ist der Wert für die Funktionstaste größer der erlaubten Taste F16 (z.B. 31), ist das Spitzen-/Schlusssignal an diesem Führerstand immer an, sofern der Taste Schlusslicht keine Funktionstaste zugeordnet wurde.

Taste Spitzen-/Schlusssignal Führerstand II aus: Diese Taste schaltet das Spitzen-/Schlusssignal am Führerstand II aus. Ist der Wert für die Funktionstaste 0, ist das Spitzen-/Schlusssignal an diesem Führerstand, wie auch die Führerstandsbeleuchtung, immer aus. Ist der Wert für die Funktionstaste größer der erlaubten Taste F16 (z.B. 31), ist das Spitzen-/Schlusssignal an diesem Führerstand immer an, sofern der Taste Schlusslicht keine Funktionstaste zugeordnet wurde.

6.5       Mehrfachtraktion

Mehrfachtraktion SX2: Mit den Parameter 008 und 009 kann Fahrzeugen, die als Verbund fahren sollen (Mehrfachtraktion), eine Verbundadresse zugewiesen werden. Alle Fahrzeuge mit derselben Verbundadresse reagieren hinsichtlich Fahrtrichtung und Geschwindigkeit auf den Fahrregler, der auf diese Adresse eingestellt ist. Funktionen, die über Funktionstasten geschaltet werden, können über Parameter 048 und 049 / CV 021 und 022 entweder der Verbundadresse oder der „normalen“ Lokadresse zugewiesen werden.

POM-Befehle (Hauptgleisprogrammierung) werden immer über die „normale“ Lokadresse an den Decoder weitergegeben.

Mehrfachtraktion DCC: Mit der CV 019 kann Fahrzeugen, die als Verbund fahren sollen (Mehrfachtraktion), eine Verbundadresse zugewiesen werden. Alle Fahrzeuge mit derselben Verbundadresse reagieren hinsichtlich Fahrtrichtung und Geschwindigkeit auf den Fahrregler, der auf diese Adresse eingestellt ist. Funktionen, die über Funktionstasten geschaltet werden, können über CV 021 und 022 entweder der Verbundadresse oder der „normalen“ Lokadresse zugewiesen werden.

POM-Befehle (Hauptgleisprogrammierung) werden immer über die „normale“, aktive Lokadresse (kurze oder lange Lokadresse) an den Decoder weitergegeben.

Bitte beachten: bei DCC ist die Verbundadresse immer eine kurze (7-Bit) Adresse.

Verbundadresse SX2: Bei SX2 kann über Parameter 008 und 009 einem Fahrzeug eine Verbundadresse zugeordnet werden. Wird die 4-stellige Lokadresse neu geschrieben oder geändert, wird die Verbundadresse gelöscht. Die Verbundadresse kann sowohl über Programmiergleisprogrammierung als auch über Hauptgleisprogrammierung eingegeben werden. Allerdings ist bei der Hauptgleisprogrammierung zu beachten, dass die Verbundadresse erst gültig ist, wenn beide Parameter (sowohl 008 als auch 009) auf den gewünschten Wert gesetzt wurden. Dabei ist die Reihenfolge egal. Die Verbundadresse kann über POM durch Eingabe einer ungültigen Zahl (größer 99) in einen der beiden Parameter gelöscht werden. Bei Programmiergleisprogrammierung müssen beide Parameter auf 0 gesetzt werden.

Fahrtrichtungsumkehr SX2: Nicht alle Fahrzeuge, die in einem Verbund fahren sollen, müssen mit z.B. Führerstand I in die selbe Richtung fahren. Soll z.B. eine Lok in Fahrtrichtung vorwärts mit Führerstand I voraus und eine andere in derselben Richtung mit Führerstand II voraus fahren, kann vor dem Eingeben der Verbundadresse mit POM die Fahrtrichtung der Lok gewechselt werden. Dieser Fahrtrichtungswechsel wird in Parameter 045 / CV 029, Bit 0 dauerhaft gespeichert, sodass die eine Lok bei Fahrtrichtung vorwärts mit Führerstand I voraus fährt, während die andere Lok bei Fahrtrichtung vorwärts eigentlich rückwärts fährt. Wird über POM die Verbundadresse gelöscht, wird die Fahrtrichtungsumkehr ebenfalls gelöscht. Bei Programmierung der Verbundadresse mit Programmiergleisprogrammierung kann der Parameter 045 (Wert 0 oder 1=Fahtrichtungsumkehr) explizit gesetzt werden. Beim Löschen der Verbundadresse mit Programmiergleisprogrammierung muss der Parameter 045 explizit gelöscht werden.

Verbundadresse DCC: Bei DCC kann über CV 019 einem Fahrzeug eine Verbundadresse zugeordnet werden. Wird die kurze oder die lange Lokadresse neu geschrieben oder geändert, wird die Verbundadresse gelöscht. Die Verbundadresse kann sowohl über Programmiergleisprogrammierung als auch über Hauptgleisprogrammierung eingegeben werden. Die Verbundadresse kann über POM durch Eingabe des Wertes 0 gelöscht werden.

Fahrtrichtungsumkehr DCC: Nicht alle Fahrzeuge, die in einem Verbund fahren sollen, müssen mit z.B. Führerstand I in die selbe Richtung fahren. Soll z.B. eine Lok in Fahrtrichtung vorwärts mit Führerstand I voraus und eine andere in derselben Richtung mit Führerstand II voraus fahren, kann beim Eingeben der Verbundadresse die Fahrtrichtung der Lok durch Eingabe der Verbundadresse +128 gewechselt werden. Der Fahrtrichtungswechsel wird beim Löschen der Verbundadresse wieder aufgehoben werden.

Alternativ kann auch in CV 029 Bit 0 die Fahrtrichtungsumkehr aktiviert werden. Allerdings muss, wenn die Verbundadresse gelöscht wird, auch diese Fahrtrichtungsumkehr in CV 029 Bit 0 explizit gelöscht werden.

Konfiguration Spitzen- / Schlusslicht: Wird über Hauptgleisprogrammierung (POM) einem Fahrzeug eine Verbundadresse zugewiesen, wird die derzeitige Konfiguration des Spitzen- / Schlusslichts an Führerstand I bzw. II „eingefroren“ und solange weiterverwendet, wie die Verbundadresse aktiv ist – auch über Fahrstrom aus- und wiedereinschalten hinweg.

Außerdem kann diese Konfiguration über Parameter 089 / CV 121 manuell gesetzt und dauerhaft gespeichert werden. Sie bleibt jedoch nur solange erhalten, wie die Verbundadresse aktiv ist.

Funktionstasten-Zuordnung: Bei Mehrfachtraktion können über die Parameter 048 und 049 / CV 021 und 022 die Funktionstasten entweder den Fahrinformationen der Verbundadresse (das st die Adresse, mit der alle Loks einer Mehrfachtraktion gefahren werden - siehe Parameter 008 und 009 / CV 019)) zugeordnet werden oder der jeweiligen „normalen“ Adresse der jeweiligen Lok (Parameter 001 und 002 / CV 001 bzw. CV 017 und 018).

Dadurch können die Funktionen einzelner Tasten, die bei allen Fahrzeugen der Mehrfachtraktion gleichzeitig geschaltet werden sollen, über den Fahrregler der Mehrfachtraktion ausgelöst werden, während bestimmte individuelle Funktionen einzelner Fahrzeuge in der Mehrfachtraktion durch Funktionstasten eines Fahrreglers der jeweiligen Lokadresse ausgelöst werden können.

Der Parameter 049 / CV 122 wurde erweitert, dass die Funktionstasten F13 bis F16 bzw. bei DCC F13 bis F20 und F21 bis F28 in Gruppen der Mehrfachtraktion zugeordnet werden können.

6.6       Fahrdynamik

Dieser Decoder hat die Möglichkeit einer einstellbaren Fahrdynamik. Normalerweise beschleunigt ein Decoder linear über alle Fahrstufen. Die Geschwindigkeit der Lok in den einzelnen Fahrstufen ist allerdings progressiv, wodurch das Fahren und Rangieren in den niedrigen Fahrstufen weicher ist, als mit einer linearen Geschwindigkeitskurve.

Hierdurch ist allerdings bei einer linearen Beschleunigung der Geschwindigkeitszuwachs je Zeiteinheit in den höheren Fahrstufen je Fahrstufe größer als in den unteren Fahrstufen. Dabei müsste der Geschwindigkeitszuwachs mit zunehmender Geschwindigkeit abnehmen, da, je höher die Geschwindigkeit ist, desto weniger Energie steht für die Beschleunigung zur Verfügung bis zu dem Punkt, an dem die Lok mit ihrem Zug nicht mehr beschleunigen kann.

Mit Parameter 093 / CV 129 kann die Fahrdynamik eingestellt werden. Hierbei wird das Anfahren der Lok weicher und in den höheren Fahrstufen wird die Geschwindigkeitszunahme je Zeiteinheit immer geringer.

Ähnliches gilt auch für das Abbremsen. Wenn ein Zug bei z.B. 140 km/h abgebremst wird, kann die Bewegungsenergie durch die vorhandene Bremskraft nicht so schnell abgebaut werden, als bei geringerer Geschwindigkeit. Deshalb wird diese Beschleunigungskurve mit Fahrdynamik auch beim Bremsen wirksam.

6.7       Remapping der Tasten Licht und Horn für Betrieb ohne Funktionsadresse

SX1-Betrieb nach Parameterprogrammierung:

Bei SX1-Betrieb ohne Funktionsadresse steht, außer der Taste Licht,  nur eine Funktionstaste, die Taste Horn als Taste F1, zur Verfügung.

Für den SX1-Betrieb nach Parameterprogrammierung kann der Taste Horn eine Funktion zugeordnet werden. Um aber zwei Funktionen aktivieren zu können zu können – eine zusätzlich mit der Taste Licht und eine zweite über die Taste Horn, gibt es die Möglichkeit über die Parameter 091 und 092 diese Tasten auf die gewünschten Funktionen umzuleiten. Diese Tasten-Umleitung ist auch bei Betrieb mit SX1 nach SX1-Programmierung wirksam.

SX1-Betrieb nach SX1-Programmierung:

Bei SX1-Betrieb ohne Funktionsadresse steht, außer der Taste Licht,  nur eine Funktionstaste, die Taste Horn als Taste F1, zur Verfügung. Um aber wenigstens zwei Funktionen aktivieren zu können zu können, gibt es die Möglichkeit über die Erweiterten Einstellungen die Taste Licht zusätzlich als Taste F1 und die Taste Horn als F2 zu aktivieren.

Es gibt zwar die Möglichkeit, die Tastenzuordnungen zu ändern, dies kann aber nur über SX-Parameterprogrammierung bzw. DCC CV-Programmierung vorgenommen werden.

Damit auch reine SX1-Benutzer wenigstens zwei Funktionen ihrer Wahl benutzen können wurde ein Remapping-Verfahren entwickelt, mit dem die Taste Licht zusätzlich wahlfrei als eine der Funktionstasten F1 bis F16 und die Taste Horn wahlfrei als eine der Funktionstasten F1 bis F16 verwendet werden können.

Dieses Verfahren besteht aus folgenden Schritten:

·         Fahrregler in Programmiermodus setzen.

·         Falls der Decoder nicht in der Betriebsart SX1 nach SX1-Programmierung ist, müssen zuerst die Standard-Parameter für den SX1-Betrieb (Lokadresse, Geschwindigkeit usw.) ausgelesen und wieder in den Decoder programmiert werden.

·         Die Erweiterten Einstellungen des Fahrzeugdecoders auslesen.

·         Die erweiterten Einstellungen ggf. mit gewünschten Änderungen zurückschreiben.

·         Programmiermodus verlassen.

·         Fahrstrom einschalten.

·         Einen Fahrregler auf Adresse 0 einstellen.

·         Für die Zuordnung der Taste Horn:

-          Den Fahrregler auf die Fahrstufe 1 bis 16 entsprechend der gewünschten Funktionstaste einstellen.

-          Die Taste Horn am Fahrregler einschalten (die Taste Licht darf nicht eingeschaltet sein). Damit wird die eingestellte Fahrstufe für die Zuordnung der Taste Horn im Decoder gespeichert.

-          Die Taste Horn am Fahrregler ausschalten.

·         Für die Zuordnung der Taste Licht:

-          Den Fahrregler auf die Fahrstufe 1 bis 16 entsprechend der gewünschten Funktionstaste einstellen.

-          Die Taste Licht am Fahrregler einschalten (die Taste Horn muss hierfür ausgeschaltet sein). Damit wird die eingestellte Fahrstufe für die Zuordnung der Taste Licht im Decoder gespeichert.

-          Die Taste Licht am Fahrregler ausschalten.

·         Fahrstrom ausschalten. Zur Sicherheit die Tasten Licht und Horn ausschalten und den Fahrregler auf Fahrstufe 0 stellen.

·         Fahrregler wieder in Programmiermodus setzen.

·         Die Standard-Parameter für den SX1-Betrieb (Lokadresse, Geschwindigkeit usw.) wieder in den Decoder programmieren.

·         Programmiermodus verlassen.

Die vorgenommene Einstellung ist jetzt wirksam. Sie können mit SX1 nicht ausgelesen werden. Es gibt allerdings die Möglichkeit, diese Einstellungen mit SX-Parameterprogrammierung / DCC CV-Programmierung mit den Parameter 091 / CV 127 (Zuordnung Taste Horn) bzw. Parameter 092 / CV 128 (Zuordnung Taste Licht) auszulesen und auch ggf. zu ändern.

6.8       DC Gleichstrombetrieb (Analog)

Funktionen bei Gleichstrombetrieb:

Bei Betrieb mit einem konventionellen Gleichstromgerät ist standardmäßig nur der weiße Lichtwechsel eingeschaltet.

Allerdings können mit SX-Parameterprogrammierung oder mit DCC CV-Programmierung weitere Funktionen aktiviert werden. Die aktivierbaren Funktionen sind:

·         Weißes Spitzensignal

·         Rotes Schlusssignal für weiß/roten Lichtwechsel

·         Rangierspitzensignal (beidseitig weißes Spitzensignal)

·         Spitzen-/Schlusssignal an Führerstand I und/oder Führerstand II ausschalten.

·         Führerstandsbeleuchtung

·         Fernlicht

Außerdem können mit diesen Einstellmethoden die Höchstgeschwindigkeit und, in Grenzen, die Anfahrspannung bei Analogbetrieb verändert werden.

8        Decoderausführungen

Den Trix mtc14 Decoder gibt es in zwei Ausführungen:

Der Decoder Trix 66840: Das ist eine Ausführung mit der Bestückungsseite nach oben (diese Ausführung ist in neueren Fahrzeugen ab Werk eingebaut)

Die Kennungen dieser Decoderausführung sind:

·         ab Hersteller:        Hersteller = 131, Artikelnummer = 141,

·                                       Hersteller = 53, Artikelnummer 14 (RMX997-C),

·         aktualisiert:            Hersteller = 53, Artikelnummer 135(RMX_Mtx189-D).

Eine Ausführung mit der Bestückungsseite nach unten (diese Ausführung ist u.U. in einigen Fahrzeugen ab Werk eingebaut):

Die Kennungen dieser Decoderausführung sind:

·         ab Hersteller:        Hersteller = 131, Artikelnummer = 140,

·                                       Hersteller = 53, Artikelnummer 13 (RMX997-C0).

Der Funktionsumfang und die Leistungsdaten beider Ausführungen sind zwar genau gleich, jedoch ist konstruktionsbedingt ein geringer Unterschied in der internen Zuordnung zwischen bestimmten Bauteilen. Wegen dieses Unterschiedes sind zwei Aktualisierungen erforderlich: RMX-Mtx189-D für die Ausführung mit den Bauteilen oben bzw. RMX-Mtx189-D0 für die Ausführung mit den Bauteilen unten. Bei der Aktualisierung ist darauf zu achten, dass der jeweilige korrekte Microcode in den Decoder geladen wird.

Für diese Decoderausführung kann, falls erforderlich, die Aktualisierung RMX-Mtx189-D0 erstellt werden.

Anhang: Änderungen

Vers. 12.003:        Erste Ausführung dieses Microcodes

Vers. 12.007:        Neu: Geschwindigkeit Rückwärts justierbar.

Vers. 12.010:        Korrektur Führerstandsabschaltung im Analogbetrieb

Vers. 12.018:        Optische Rückmeldung bei Hauptgleisprogrammierung.

Vers. 12.021:        Analogbetrieb: Korrektur der Analogerkennung.

Analogbetrieb: Übergabe Funktionstasten-Einstellung an SUSI-Modul.

 

 

 

Aktualisierung und Datenblatt:

H. Maile, E38438 El Amparo, www.maile.es, Email: heinrichmaile@yahoo.de

in Zusammenarbeit mit MDVR Rautenhaus Digital Vertrieb, D-47877 Willich

                                                  RMX_Mtx189-D_Datenblatt                        (V12-02/06.2016)

SelecTRIX® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, D-73033 Göppingen        Zurück      Drucken