66838 II

DHT160X

TRIX

Zurück      Drucken      DHT160X_DCC (00/02.2011)

Lokdecoder TRIX 66838 II

für Systeme SelecTRIX®1, SX2, DCC und DC

Erweiterte Funktionen:

Betriebsanleitung für DCC Betrieb

und CV-Programmierung

Diese Betriebsanleitung gilt für den Decoder TRIX 66838 II (DHT160X) Version 7 nach Freischaltung der erweiterten Funktionen.

Funktionsübersicht DCC Betrieb

Decodereinstellung über

               DCC CV-Programmierung

               SX1-Programmierung,

               Parameter-Programmierung für SX1,

               Parameter-Programmierung für SX1 Adressdynamik bzw.

               Parameter-Programmierung für SX2:

               siehe separate Betriebsanleitungen

 

Elektronische Decoder-Einstellung (Programmierung)

               Programmiergleis- und Hauptgleis-Programmierung (POM)

 

Einstellungen CV-Programmierung:

               Betriebsart: DCC

               Anfahrbeschleunigung über 2 Minuten bis zur Höchstgeschwindigkeit

               Bremsverzögerung separat einstellbar

               Schnellbremse / Nothalt

               Rangierverzögerung und Rangiergeschwindigkeit

               Anfahrverzögerung bis über 1 Sekunde einstellbar

               Helligkeit Spitzenlicht und Aux1-Ausgang einstellbar

               Zuordnung der Zusatzfunktionen zu Funktionstasten

 

Betriebsfunktionen:

               Licht ein-/ausschalten

               Ausgang Aux1 ein-/ausschalten

               Spitzenlicht dimmbar über Funktionstaste

               Rangiertaste

               Nothalt durch Fahrtrichtungswechsel

Betrieb

Anwahl der Lok: Die Lok kann über die kurze Lokadresse oder über die lange Lokadresse entsprechend der Eintragung in der DCC-Einstellung (CV 029) Bit 5 (Wert 32) angesprochen werden.

Zusatzfunktionen: Der Decoder unterstützt in Betriebsmodus DCC das Ein-/Ausschalten des Ausganges Aux1, eine Rangiertaste und das Abblenden der Spitzenlichtes. Über die Funktionszuordnung können den Zusatzfunktionen ggf. andere Tasten zugeordnet werden.

Mehrfachtraktion: Zusätzlich kann die Lok für Mehrfachtraktion über ihre Consist Adresse angesprochen werden, sofern diese eingegeben wurde. Wird die Lok über die Consist Adresse angesprochen, reagiert sie nicht mehr auf die Fahrbefehle, die an sie über die kurze oder lange Adresse gegeben werden. Jedoch werden die Funktionen, die nicht dem Consist-Modus zugeordnet wurden, weiterhin von den Befehlen der kurzen bzw. langen Adresse ausgewertet. Hierzu müssen ggf. die CV 021 und 022 angepasst werden.

Beschleunigungs- und Bremsverzögerung: Bei diesem Decoder kann die interne Massensimulation für Beschleunigen und Bremsen auf bis über 250 Sekunden vom Stillstand bis zur Höchstgeschwindigkeit und umgekehrt eingestellt werden. Auf Modellbahnen muss wegen der wesentlich kürzeren Strecken eine kurze Verzögerungszeit eingestellt werden. In der Regel ist eine Verzögerungszeit von 10 bis 15 Sekunden bis zur Höchstgeschwindigkeit eine gute Wahl. Hierbei gilt: je größer die Massensimulation, desto vorbildgetreuer fährt ein Fahrzeug.

Fahrstufen: Der Decoder unterstütz bei DCC-Betrieb 14, 28 und 128 Fahrstufen. Intern hat der Decoder jedoch 127 Fahrstufen, z.B. entspricht bei DCC 28 Fahrstufen die DCC Fahrstufe 5 der internen Fahrstufe 20 und die Fahrstufe 15 der internen Fahrstufe 65. Beim Beschleunigen und beim Bremsen durchläuft der Decoder alle dazwischen liegenden internen Fahrstufen. Von DCC Fahrstufe 5 bis 15 (bei Betrieb mit 28 Fahrstufen) durchläuft der Decoder die internen Fahrstufen 20, 21, 22 usw. bis zu 64 gefolgt von Fahrstufe 65 jeweils mit der für eine interne Fahrstufe berechneten Massensimulation. Selbst beim Aufschalten des Fahrreglers von einer DCC Fahrstufe zur nächsten werden die internen Zwischenfahrstufen mit Massensimulation durchlaufen. Je größer hierbei die Massensimulation ist, desto weicher fährt das Fahrzeug. Bei sehr kleiner Massensimulation sind die Fahrstufensprünge sichtbar, bei entsprechend größerer Massensimulation sind die Fahrstufensprünge nicht mehr wahrnehmbar.

Mindestgeschwindigkeit: Für den Betrieb mit 14 bzw. 28 Fahrstufen kann eine Mindestgeschwindigkeit festgelegt werden. Das ist die kleinste interne Dauer-Fahrstufe, die bei DCC-Fahrstufe 1 eingenommen wird (Werkseinstellung 2). Beim Beschleunigen aus dem Stillstand wird auch hier über die interne Fahrstufe 1 bis zu dieser Mindestgeschwindigkeit mit Massensimulation hochgeschaltet; entsprechend auch beim Bremsen.

Nothalt: Bei großer Massensimulation kann es vorkommen, dass man nicht rechtzeitig bremst. Um einen Unfall zu verhindern besitzt der Decoder eine Schnellbremse (Nothalt), der durch einen Fahrtrichtungswechsel eingeleitet werden kann. Hierfür kann in der CV-Programmierung die Massensimulation bei Nothalt eingestellt werden.

Rangieren: Beim Rangieren möchte man die Lok mit geringer Massensimulation und mit geringerer Höchstgeschwindigkeit kontrollieren können. Hierzu können in den CV’s eine Rangiergeschwindigkeit und eine Rangier-Massensimulation eingestellt werden

Zusatzfunktionen: In diesem Betriebsmodus hat der Decoder mehrere Zusatzfunktion: das Ein-/ bzw. Ausschalten des Zusatzausganges Aux1, Rangieren und Spitzenlicht abblenden.

Funktionen und Tasten-Zuordnung

Funktion

(Werkseinstellung)

 

Taste

Licht

Taste Licht

Ausgang Aux1

Taste 1

-

Taste 2

-

Taste 3

Rangiergang

Taste 4

-

Taste 5

-

Taste 6

-

Taste 7

Abblendlicht

Taste 8

-

Taste 9

-

Taste 10

-

Taste 11

-

Taste 12

Über die Funktionszuordnungen können die Tastenzuordnungen zu den Funktionen verändert und auch ggf. kombiniert werden. So kann z.B. Funktion Rangieren auf die Taste F1 (statt Ausgang Aux1, der auf eine andere Taste gelegt werden kann) und zusätzlich können die Spitzenlichter auf beiden Seiten des Fahrzeuges eingeschaltet werden.

Inbetriebnahme und Einstellung des Decoders

Der Decoder ist ab Werk für den Betrieb mit DCC eingestellt. Falls der Decoder für eine andere Betriebsart eingestellt wurde, muss der Decoder einmal mit DCC eingestellt werden. Hierbei genügt es, z.B. die Lokadresse zu programmieren bzw. zu verändern.

Der Decoder ist dann mit der eingestellten Lokadresse betriebsbereit. Nach ersten Tests können Sie gegebenenfalls die Einstellwerte des Decoders anpassen.

Einstellung des Decoders mit der DCC Programmiermethode

Diese Programmiermethode ist mit den meisten DCC-Geräten, oder mit Multiprotokoll-Geräten, die das DCC-Protokoll unterstützen, möglich

Zur Beachtung: Beim Einstellen des Decoders wird die System-Betriebsart des Decoders entsprechend der verwendeten Methode automatisch eingestellt. Die jeweils verwendete Methode der Decoderprogrammierung bestimmt die Betriebsart. Lesen der Decodereinstellungen verändert die Betriebsart nicht, mit Ausnahme SelecTRIX-1 Lesen der erweiterten Kennwerte, da hierbei der Decoder intern umprogrammiert werden muss.

Die Einstellwerte (CV’s) sind in verschiedene Gruppen eingeteilt:

·         Lokadressen zur Identifikation eines Fahrzeuges und DCC Einstellungen,

·         Die Fahreigenschaften eines Fahrzeuges,

·         Korrektur von Verdrahtungsfehler,

·         Anpassung des Decoders an spezifische Eigenschaften des Motors,

·         Zuordnung von Funktionen des Decoders an Funktionstasten,

·         Eigenschaften von speziellen Funktionen,

·         Kennzeichnungen des Decoders.

Configuration Variables : Lokadressen und Einstellungen

Mit diesen CV’s wird die Identifikation eines Fahrzeuges festgelegt und wichtige Einstellungen vorgenommen.

Kurze Lokadresse (CV 001): Die kurze Lokadresse (7-Bit Adresse) ist die primäre Fahrzeugadresse. Alternativ kann aber das Fahrzeug über die lange Lokadresse (14-Bit Adresse) oder über die Consist Adresse (Mehrfachtraktion) angesprochen werden.

Lange Lokadresse (CV 017 / 018): Die lange Lokadresse ist eine 14-Bit Adresse, die sich aus den CV’s 17 und 18 zusammensetzt, wobei die CV 017 den oberen Teil der Adresse und die CV 018 den unteren Teil der Adresse darstellen. Für die lange Adresse ist etwas Arithmetik erforderlich (die von den meisten Programmier-Einrichtungen selbsttätig durchgeführt wird): ( {CV 017} - 192 ) * 256 ) + {CV 018}. Zusätzlich muss zur Verwendung der langen Lokadresse in den Einstellungen (CV 029) das Bit 5 (Wert 32 = Lange Adresse verwenden) eingeschaltet werden.

Consist Adresse (CV 019): Über die Consist Adresse kann ein Lokverband (Mehrfachtraktion) angesteuert werden. Sie muss bei allen Fahrzeugen einer Mehrfachtraktion gleich sein. Ist eine Lok mit ihrer Fahrtrichtung im Lokverband eingestellt werden, muss die Consist Adresse als Wert 128 + Adresse eingegeben werden.

Consist Modus F1 – F8 (CV 021): Mit dieser CV können die Funktionstasten F1 bis F8 festgelegt werden, die bei diesem Fahrzeug im Lokverband wirksam sein sollen. Hierbei ist Bit 0 (Wert 1) = F1, Bit 1 (Wert 2) = F2, Bit 3 (Wert 4) = F3 usw. bis Bit 7 (Wert 128) = F8.

Consist Modus Lv, Lr, F9 – F12 (CV 022): Mit dieser CV können die Lichtfunktionen Lv (Licht vorwärts) und Lr (Licht rückwärts) bzw. die Funktionstasten F9 bis F12 festgelegt werden, die bei diesem Fahrzeug im Lokverband wirksam sein sollen. Hierbei ist Bit 0 (Wert 1) = Lv, Bit 1 (Wert 2) = Lr, Bit 3 (Wert 4) = F9 usw. bis Bit 7 (Wert 128) = F12.

Analog Modus F1 – F8 (CV 013): Diese CV legt fest, welche der Funktionstasten F1 bis F8 im Analog-Modus eingeschaltet sein sollen (d.h. deren Funktion eingeschaltet sein soll). Hierbei ist Bit 0 (Wert 1) = F1, Bit 1 (Wert 2) = F2, Bit 3 (Wert 4) = F3 usw. bis Bit 7 (Wert 128) = F8.

Analog Modus Lv, Lr, F9 – F12 (CV 014): Diese CV legt fest, welche der Lichtfunktionen Lv (Licht vorwärts) und Lr (Licht rückwärts) bzw. der Funktionstasten F9 bis F12 im Analog-Modus eingeschaltet sein sollen (d.h. deren Funktion eingeschaltet sein soll). Hierbei ist Bit 0 (Wert 1) = Lv, Bit 1 (Wert 2) = Lr, Bit 3 (Wert 4) = F9 usw. bis Bit 7 (Wert 128) = F12.

Einstellungen (CV 029): DCC Einstellungen: Bit 0 (Wert 1) = Fahrtrichtungs-Umkehr, Bit 1 (Wert 2) = 28/128 Fahrstufen, Bit 2 (Wert 4) = automatische Umschaltung auf Analog (DC), Bit 2 (Wert 0) = DCC Betrieb mit Bremsstrecken, Bit 5: (Wert 32) = Lange Adresse verwenden.

Lokadressen:

CV

Wert

Werks-

Einstellung

Bemerkungen

Kurze Lokadresse (7-Bit)

001

0 .. 127

3

 

Lange Lokadresse (14-Bit)

 

017

018

0000 .. 9999

192 .. 231

0 .. 255

1010

195

242

 

Consist Adresse

019

0 .. 127

128 .. 255

0

1 bis 127 : Fahrtrichtung normal

129 bis 255: Fahrtrichtung umgekehrt

Consist Modus F1 .. F8

021

0 .. 255

0

F1 = Wert 1, F2 = Wert 2,

F3 = Wert 4 usw. bis F8 = Wert 128

Consist Modus Lv, Lr, F9 .. F12

022

0 .. 63

0

Lv = Wert 1, Lr = Wert 2,

F9 = Wert 4 usw. bis F12 = Wert 32

Analog Modus F1 .. F8

013

0 .. 255

0

F1 = Wert 1, F2 = Wert 2,

F3 = Wert 4 usw. bis F8 = Wert 128

Analog Modus Lv, Lr, F9 .. F12

014

0 .. 63

3

Lv = Wert 1, Lr = Wert 2,

F9 = Wert 4 usw. bis F12 = Wert 32

Einstellungen

029

0 .. 255

6

Wert 1 = Fahrtrichtungs-Umkehr

Wert 2 = 28/128 Fahrstufen

Wert 4 = automatische Umschaltung auf Analog (DC); wenn ausgeschaltet: DCC Betrieb mit Bremsstrecken

Wert 32 = Lange Adresse verwenden

Configuration Variables: Lokcharakteristik

Diese CV’s bestimmen die Fahreigenschaften eines Fahrzeuges.

Mindestgeschwindigkeit (CV 002): Mit dieser CV wird die interne Mindest-Dauerfahrstufe (die Fahrstufe, die bei der Fahrregler-Fahrstufe 1 eingenommen wird) beim Betrieb des Fahrzeuges mit 14 bzw. 28 Fahrstufen festgelegt.

Höchstgeschwindigkeit (CV 005): Mit dieser CV wird die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges in 128 Stufen festgelegt. Von dieser Einstellung werden die Geschwindigkeiten der einzelnen Fahrstufen proportional durch Spannungsteilung abgeleitet, d.h. je höher die Hochstgeschwindigkeit ist, desto höher ist die Geschwindigkeit in einer bestimmten Fahrstufe. Es kann allerdings vorkommen, dass ab einem bestimmten Punkt die Höchstgeschwindigkeit trotz Vergrösserung dieses Wertes nicht mehr zunimmt, da der Decoder bei dem jeweiligen Motor an seine Austeuerungsgrenze gelangt ist.


 


Beschleunigung (CV 003) / Bremsverzögerung (CV 004): Mit diesen CV’s wird die Decoder-interne Massensimulation eingestellt. Mit CV 003 wird die Massensimulation für die Beschleunigung, mit CV 004 die Massensimulation beim Bremsen eingestellt. Ist CV 004 auf 0 (Null) eingestellt, wird zum Bremsen dieselbe Massensimulation wie zum Beschleunigen verwendet.

Die Zeit zum Auf- oder Abschalten zwischen zwei DCC-Fahrstufen errechnet sich aus dem Zeitfaktor von ca. 8 Millisekunden zwischen 2 internen Fahrstufen - multipliziert mit den Fahrstufensprüngen zwischen zwei Fahrregler-Fahrstufen beim Betrieb mit 14 bzw. 28 Fahrstufen - multipliziert mit der in der CV angegebenen Verzögerung. Die Massensimulation kann auf über 250 Sekunden vom Stillstand bis zur Höchstgeschwindigkeit eingestellt werden.

Schnellbremse / Nothalt (CV 064): Hiermit kann eine weiche Schnellbremse eingerichtet werden. Für den Decoder kann eine Bremsverzögerung von bis zu über vier Minuten von der Höchstgeschwindigkeit bis zum Stillstand eingestellt werden. Wird aber beim Bremsen festgestellt, dass der Bremsweg durch die eingestellte Massensimulation viel zu groß ist, d.h. es wurde zu spät gebremst, kann durch Betätigung der Nothalt-Taste am Fahrregler (sofern vorhanden) oder durch eine Fahrtrichtungsumkehr die Schnellbremse ausgelöst werden. Hierbei wird die als Schnellbremse eingestellte Bremsverzögerung verwendet. Ist der Wert der Schnellbremse 0, wird das Fahrzeug abrupt angehalten, ist der Wert 1 oder größer, wird das Fahrzeug entsprechend weich angehalten.

Anfahrverzögerung (CV 063): Diese CV legt fest, ob zwischen Stillstand und der ersten internen Fahrstufe eine Verzögerung sein soll. Ist der Wert der Anfahrverzögerung größer als die Beschleunigung, fährt das Fahrzeug nach Stillstand erst nach Ablauf dieser Verzögerung mit der internen Fahrstufe 1 an.

Rangiergeschwindigkeit (CV 061): Hiermit wird die Rangiergeschwindigkeit des Fahrzeuges festgelegt. Die Rangiergeschwindigkeit gilt als Höchstgeschwindigkeit, wenn die Rangier-Taste am Fahrregler eingeschaltet ist.

Rangierverzögerung (CV 062): Hiermit kann eine Rangierverzögerung eingerichtet werden. Die Rangierverzögerung kann während des Betriebes durch die Rangier-Taste (Taste 4 – Werkseinstellung) am Fahrregler eingestellt werden. Ist die Rangier-Taste ausgeschaltet, fährt die Lok entsprechend den eingestellten Werten für Beschleunigen und Bremsen. Ist die Rangier-Taste jedoch eingeschaltet, beschleunigt und bremst die Lok entsprechend dem für die Rangierverzögerung eingestellten Wert. Hierdurch ist, in Verbindung mit der Rangiergeschwindigkeit, ein besonders feinfühliges Rangieren möglich.

Geschwindigkeit Analogbetrieb (CV 060): Mit diesem Parameter kann die Höchstgeschwindigkeit bei Analogbetrieb (DC) eingestellt werden.

Lokcharakteristik:

CV

Wert

Werks-

Einstellung

Bemerkungen

Mindestgeschwindigkeit

002

1 .. 15

2

Nur bei 14 / 28 Fahrstufen wirksam

Höchstgeschwindigkeit

005

1 .. 127

92

 

Beschleunigung

003

1 .. 255

5

 

Bremsverzögerung

004

0 .. 255

5

0: Bremsverzögerung = Beschleunigung

Schnellbremse / Nothalt

064

0 .. 255

1

0: Abruptes Anhalten

Größer 0: Bremsverzögerung bei Nothalt

Anfahrverzögerung

 

063

0 .. 255

1

Wert größer als Beschleunigung: Erste interne Fahrstufe wird mit dieser Verzögerung eingeschaltet.

Der Wert 150 entspricht ca. 1 Sekunde.

Rangiergeschwindigkeit

061

0 .. 127

62

 

Rangierverzögerung

 

062

0 .. 15

1

0: keine Rangierverzögerung

1 .. 15: Rangierverzögerung

Rangiergang

 

16 .. 31

 

Bei DCC-Betrieb unbenutzt

Geschwindigkeit Analogbetrieb

060

0 .. 127

92

Ab Version 7-11

Configuration Variables: Verdrahtung

Mit dieser CV können Verdrahtungsfehler korrigiert werden.

Anschluss-Vertauschungen (CV 051): Mit dieser CV können nach Einbau des Decoders Verdrahtungsfehler elektronisch korrigiert werden. Sind die Anschlüsse des Decoders entsprechend der Einbau-Anweisung vorgenommen worden, müssen normalerweise keine Vertauschungen eingegeben werden. Trotz aller Sorgfalt kann es jedoch vorkommen, dass nachträglich festgestellt wird, dass z.B. die Spitzenlichter eines Fahrzeuges in der falschen Richtung leuchten. Dies kann dann mit der Vertauschung der Lichtanschlüsse korrigiert werden.

Verdrahtung

CV

Wert

Werks-

Einstellung

Bemerkungen

Vertauschung der Anschlüsse

051

0 .. 7

0

Bit 0:    Wert 1 = Motor (rechts / links)

Bit 1:    Wert 2 = Licht (vorne / hinten)

Bit 2:    Wert 4 = Gleis (rechte / linke Schiene)

Configuration Variables: Motormanagement

Mit diesen CV’s kann ein Decoder an die spezifischen Eigenschaften des Motors eines Fahrzeuges angepasst werden.

Kennlinie (CV 048): Mit dieser CV wird die Motorkennlinie festgelegt. Die Kennlinie 0 ist eine lineare Kennlinie, d.h. die Geschwindigkeit des Fahrzeuges erhöht sich mit jeder Fahrstufe um denselben Wert. Die Kennlinie 7 ist eine extrem progressive Kennlinie, d.h. je höher die Geschwindigkeit, desto höher ist der Geschwindigkeitszuwachs pro Fahrstufe. Dadurch kann feinfühlig Rangiert werden bei vollem Erhalt der Höchstgeschwindigkeit. Die Kennlinie 5 entspricht der Kennlinie des Decoders TRIX 66838 I (Ausführung bis 2009).


 


Impulsbreite (CV 049): Hiermit wird die Impulsbreite festgelegt, mit der der Decoder den Motor ansteuert. Bei modernen Motoren kommt normalerweise die Impulsbreite 1 oder 2 zum Einsatz (Glockenankermotoren normalerweise Impulsbreite 1, andere leichtgängige Motoren normalerweise Impulsbreite 2). Bei trägen Motoren bzw. schwergängigen Fahrzeuggetrieben ist möglicherweise die Impulsbreite 3 oder 4 zu verwenden.

Regelvariante (CV 050): Hiermit wird die Regelvariante festgelegt, mit der der Decoder den Motor steuert. Regelvariante 1 hat eine sehr harte Regelung, sie ist nur für ältere Motoren anzuwenden. Regelvariante 2 ist für die meisten 3-poligen, nicht schräg-genutete Motoren anzuwenden. Bei vielen dieser Motoren, und besonders bei 5-poligen bzw. schräg-genuteten Motoren ist die Regelvariante 3 die bessere Wahl. Regelvariante 4 hat eine sehr weiche Regelung. Sie ist vornehmlich bei Glockenanker-Motoren anzuwenden.

Zeitlimit bei Stromunterbrechung (CV 055): Mit dieser CV wird ein Zeitlimit für Stromunterbrechungen festgelegt, innerhalb welchem das Fahrzeug mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfährt. Ist das Zeitlimit einer Stromunterbrechung länger, fährt das Fahrzeug nach Rückkehr des Fahrstromes mit Fahrstufe 1 an. Ist das Zeitlimit noch nicht erreicht, fährt das Fahrzeug proportional zur abgelaufenen Zeit mit unverminderter oder reduzierter Geschwindigkeit weiter und beschleunigt wieder auf die am Fahrregler eingestellte Geschwindigkeit. Dadurch wird erreicht, dass bei kurzen Unterbrechungen, wie z.B. bei Schmutz oder Weichen das Fahrzeug praktisch ruckfrei fährt, jedoch nach einem Signalhalt mit stromlosem Gleisabschnitt das Fahrzeug mit Fahrstufe 1 anfährt. Ein Wert von 15 entspricht ca. 0,2 Sekunden, ein Wert von 100 entspricht ca 1 Sekunde. Der eingestellte Wert dieser CV wird auch im SX1-Betrieb nach SX1 Programmierung verwendet. Ist der Wert 0, wird die intern gespeicherte Geschwindigkeit während der Stromunterbrechung nicht reduziert.

Motorregelungswerte für Regelvariante 1 (CV 056): Diese CV kann dazu benutzt werden, das Regelverhalten bei besonders problematischen Motoren zu beeinflussen. Damit diese CV zur Motorregelung verwendet wird, muss in der CV 050 der Wert 0 (Regelvariante 1) eingegeben werden. Die Werte für diese CV müssen durch Versuche ermittelt werden. Für weitere Informationen siehe Datenblatt dieses Decoders: Details zu Einstellwerten.

Motormanagement:

CV

Wert

Werks-

Einstellung

Bemerkungen

Kennlinie

(linear bis progressiv)

048

0 .. 7

5

0: linear

5: entspricht bisherigen Decoder

7: sehr progressiv

Impulsbreite

 

049

0 .. 3

1

0: Impulsbreite 1 – schmal

1: Impulsbreite 2 – normal

2: Impulsbreite 3 - breit

3: Impulsbreite 4 - sehr breit

 

 

 

Loks mit Glockenankermotor: Impulsbreite 1 oder, in Ausnahmefällen, Impulsbreite 2.

Regelvariante

 

050

0 .. 3

2

0: Regelvariante 1 - sehr hart

1: Regelvariante 2 – hart

2: Regelvariante 3 – weich

3: Regelvariante 4 - sehr weich

 

 

 

Loks mit Glockenankermotor: Regelvariante 4 oder, in Ausnahmefällen, Regelvariante 3.

Zeitlimit bei Stromunterbrechung

055

0 .. 127

15

= ca. 0,2 Sek

ab Version 7-10

Motorregelungswerte für Regelvariante 1

056

0 .. 255

96

ab Version 7-10

Configuration Variables: Funktionszuordnungen

Mit diesen CV’s werden Funktionen des Decoders Funktionstasten am Fahrregler zugeordnet.

Taste F0 (Licht) vorwärts (CV 033): Ist die Taste Licht eingeschaltet und die Fahrtrichtung ist vorwärts, ist die dieser Taste zugeordnete Funktion aktiv (Werkseinstellung: Licht vorne (Führerstand 1).

Taste F0 (Licht) rückwärts (CV 034): Ist die Taste Licht eingeschaltet und die Fahrtrichtung ist rückwärts, ist die dieser Taste zugeordnete Funktion aktiv (Werkseinstellung: Licht hinten (Führerstand 2).

Taste F1 bis F12 (CV 035 .. 046): Ist die Taste eingeschaltet, ist die zugeordnete Funktion aktiv.

Funktionszuordnungen:

CV

Wert

Funktionszuordnung: Werks-Einstellung

Taste F0 (Licht) Fahrtrichtung vorwärts

033

1 .. 255

1

Licht vorne (Führerstand 1)

Taste F0 (Licht) Fahrtrichtung rückwärts

034

1 .. 255

2

Licht hinten (Führerstand 2)

Taste F1

035

1 .. 255

4

Ausgang Aux1

Taste F2

036

1 .. 255

0

-

Taste F3

037

1 .. 255

0

-

Taste F4

038

1 .. 255

16

Rangiergang

Taste F5

039

1 .. 255

0

-

Taste F6

040

1 .. 255

0

-

Taste F7

041

1 .. 255

0

-

Taste F8

042

1 .. 255

32

Spitzenlicht abblenden

Taste F9

043

1 .. 255

0

-

Taste F10

044

1 .. 255

0

-

Taste F11

045

1 .. 255

0

-

Taste F12

046

1 .. 255

0

-

 

Funktionen und Tastenzuordnungen:

 

Funktionen

 

Taste

 

CV

Abblend

Licht

Rangier-

Gang

-

-

-

-

Aux1

Licht hinten

Licht vorne

F0 vorwärts

033

128

64

32

16

8

4

2

1

F0 rückwärts

034

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F1

035

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F2

036

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F3

037

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F4

038

32

16

8

4

2

1

F5

039

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F6

040

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F7

041

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F8

042

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F9

043

4

2

1

F10

044

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F11

045

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F12

046

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sollen mit einer Taste mehrere Funktionen geschaltet werden, sind die einzelnen Werte der Funktionen zu addieren. Soll mit einer Taste keine Funktion geschaltet werden, ist der Wert 0 einzugeben.

Über die Funktionszuordnungen können die Tastenzuordnungen zu den Funktionen verändert und auch ggf. kombiniert werden. So kann z.B. Funktion Rangieren auf die Taste F1 (statt Ausgang Aux1, der auf eine andere Taste gelegt werden kann) gelegt werden, und zusätzlich können die Spitzenlichter auf beiden Seiten der Lok eingeschaltet werden (hierfür muss der Wert 1 + 2 + 128 = 131 in CV 035 eingegeben werden).

Taste F1

035

131

Rangieren + Lv + Lr

Configuration Variables: Spezialfunktionen

Helligkeit Licht normal (CV 052): Hiermit wird die Helligkeit der Lok-Spitzenlichter (Ausgänge Licht vorwärts und Licht rückwärts) eingestellt.

Helligkeit Licht abgeblendet (CV 053): Hiermit wird die Helligkeit der Lok-Spitzenlichter (Ausgänge Licht vorwärts und Licht rückwärts) bei gedrückter Taste Abblenden eingestellt.

Helligkeit Ausgang Aux1 (CV 054): Hiermit wird die Helligkeit des Ausganges Aux1 eingestellt.

Spezialfunktionen:

CV

Wert

Werks-

Einstellung

Bemerkungen

Helligkeit Licht  normal

052

0 .. 31

31

 

Helligkeit Licht  abgeblendet

053

0 .. 31

15

Bestimmt Helligkeit der Loklicht-Ausgänge wenn Taste Abblenden eingeschaltet ist

Helligkeit Ausgang AUX1

054

0 .. 31

31

 

Configuration Variables: Kennzeichnungen

Version (CV 007): Programmversion. Kann nur gelesen werden.

Hersteller (CV 008): Herstellerkennung. Kann nicht verändert werden. Wird in diese CV der Wert 8 geschrieben, setzt der Decoder die eingestellten Parameter, CV’s und SelecTRIX-Kennwerte auf die Werkseinstellung zurück.

Kennzeichnungen:

CV

Wert

Bemerkungen

Versionsnummer

007

7

nur Lesen

Herstellerkennung

008

131

131 = Trix

 

 

Schreiben Wert 8: Rücksetzen des Decoders auf Werkseinstellung

 

 

Schreiben Wert 107: Freischalten erweiterte Funktionen

 

 

Schreiben Wert 207: Rücknahme Freischaltung erweiterte Funktionen

DCC - Hauptgleis-Programmierung

Die Hauptgleis–Programmierung (PoM - Programming on the main) gestattet es, während des laufenden Betriebes alle Parameter bis auf die Lokadressen zu programmieren. Dies kann vorteilhaft sein bei der Optimierung der Fahreigenschaften, da man die Unterschiede sofort erkennt.

 

  Betriebsanleitungen für den späteren Gebrauch aufbewahren.

Abbildungen und technische Angaben freibleibend. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Betriebsanleitung und Microcode:

H. Maile, E-38438 El Amparo, www.maile.es Email: heinrichmaile@yahoo.de

in Zusammenarbeit mit Doehler & Haass GmbH & Co. KG, D-81249 München

Super-Soft-Drive (SSD)® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Doehler & Haass, D-81249 München

SelecTRIX® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, D-73033 Göppingen

 (c) 2011, H. Maile, E38438 El Amparo        Zurück      Drucken      DHT160X_DCC (00/02.2011)